Bergtour 2008 ins Kaisergebirge

Kufstein, Scheffauer,  Gruttenhütte , Ellmauer Tor, Kaisertal

 

1. Tag:  Anreise: Burgberg – München – Rosenheim – Kufstein / Sparchen  (P)

Aufstieg:
Var. A:  Aufstiegshilfe – Brentenjochalm – Kaindlhütte -
              Scheffauer – Kaiserhochalm - Gruttenweg – Gruttenhütte (Quartier)

Var. B: leicht Tour: Bus nach  Scheffau am Wilden Kaiser -  Wegscheid –
              Hochalm - Gruttenweg – Gruttenhütte(Quartier)

 2.Tag:   Über Jubiläumssteig – Ellmauer Tor – Steinerne Rinne - Stripsenjoch - Hinterbärenbad

Abstieg
Var. C:  Jagdhütte – Klaushütte – Pfandelhof – Veitenhof - Sparchen  (P)
Var. D: Bettlersteig – Kaindelhütte – Aufstiegshilfe abwärts – Sparchen (P)

Details

1. Tag  Anreise: 

Burgberg – München – Rosenheim – Kufstein, Sparchen (P) ca. 250 km

Aufstieg: Kaiserlift – Brentenjoch – Kaindlhütte – Scheffauer - Kaiser-Hochalm - Gruttenhütte

Var. A:

Der Scheffauer kann von Norden über einen schönen Klettersteig (Widauersteig) aus dem Friedhof - einem Geröllkar unter der Nordwand - erreicht werden. Zum Friedhof gelangt man von Kufstein (501 m) über Brentenjoch (1272 m) und Kaindlhütte (1293 m). Der lange Anstieg von Kufstein zum Brentenjoch lässt sich durch Benutzung der Seilbahn Kaiserlift

Berg- und Talfahrt 11,00 €, einfach Bergfahrt  8,00 €

Betrieb: 9:00 bis 16:00   Lt. Talfahrt  16:00

von Kufstein zum Brentenjoch abkürzen. Von dort ca. 3 Stunden bis zum Gipfel (2111 m). Der Widauersteig ist ein Klettersteig mittlerer Schwierigkeit, mit einer recht ausgesetzten Drahtseilgesicherten Querung im unteren Teil. Helm empfohlen. Dann folgt anregende Kletterei (I) ohne Versicherungen durch die Schlucht, die zwischen dem Scheffauer und dem westlichen Hackenkopf herunterzieht. Vom Sattel einfach in wenigen Minuten zum Gipfel.
Von Süden (Scheffau) führt ein einfacher Weg über Kaiser-Hochalm (1473 m) den Höhen-Weg 823 Wilder-Kaiser-Steig (WKS), letzter Anstieg über Gruttenweg zur Gruttenhütte 1620 m.

Quartier:

Telefon: 0043/(0)5358/2242 (Gruttenhütte), Erhart Ernst, Nr. 130, A-6351 Scheffau
Höhe: 501 – 2111 m Scheffauer
Höhendifferenz: Seilbahn 771 m, 1340 m Aufstieg
Dauer: Seilbahn und Gehzeit 3 Std.
Höhe: 2111 m Scheffauer – Gruttenhütte 1620 m
Höhendifferenz: 491 m Ab- und Aufstieg
Dauer: Gehzeit ca. 4 Std.

 Var. B:

Bus nach Scheffau, Bahnverb. möglich   10,30 € 

Von Scheffau am Wilden Kaiser aus führt ein Weg 338 neben der Straße Richtung Jagerwirt, über Weg 940 zur Wegscheid Niederalm. Am Weg 826 zur Wegscheid-Hochalm (1212 m). von hier gelangen wir auf den WKS  Höhenweg 823 und stoßen mit unseren Kameraden zusammen in Richtung Gruttenhütte 1620 m.

  2. Tag 

Jubiläumssteig – Ellmauer Tor – Steinerne Rinne – Stripsenjoch -

Von der Gruttenhütte (1620 m) erreicht man das Ellmauer Tor über den Jubiläumssteig. Es ist ein abenteuerlicher Steig, der durch die Dolomitgräben des Wilden Gschloß hinüber zum Kübelkar führt, wo er auf den von der Gaudeamushütte heraufziehenden Weg stößt. Der Steig ist über lange Strecken sehr ausgesetzt und fast durchgehend mit Drahtseilen gesichert. Zusätzlich gibt es an zwei Stellen Leitern. Der Steig ist landschaftlich interessant, erfordert aber absolute Trittsicherheit und konzentriertes Steigen. Von der Gruttenhütte bis zum Ellmauer Tor braucht man ca. 1 Stunde. Setzt man seinen Weg vom Ellmauer Tor nach Norden fort, gelangt man in die Steinerne Rinne. Die Steinerne Rinne ist ein scharfer Einschnitt durch das zentrale Kaisergebirge, flankiert von den himmelwärts strebenden Wänden von Fleischbank und Predigtstuhl. Die Steinerne Rinne bildet einen natürlichen Übergang von der Südseite des Kaisergebirges zum Stripsenjoch (1577 m). Ein Drahtseilgesicherter Klettersteig (Eggersteig) erleichtert die Begehung der recht steilen Platten und der ausgesetzten Querung aus der Rinne.

Höhe: 1620 –1577 m Gruttenhütte bis Stripsenjoch
Höhendifferenz: ca. 500 m Aufstieg dann Abstieg
Dauer: ca. 3 Std.

Weiter in Richtung Hans Berger Haus (Kaisertalhaus) (936 m) , Anton Karg Haus (Hinterbärenbad) (829 m) ein gut gängigen Weg im Kaisertal.

Var. C:

Auf der Kaisertalstraße Tal auswärts. Bei der Abzweigung nach der Klaushütte kann man den Steig rechts wählen, der über den Hinterkaiserhof führt, oder man bleibt auf dem Sträßchen und wandert verkehrsfrei am Pfandelhof, Veitenhof und durch zwei kurze Tunnels Tal auswärts zum Ausgangspunkt am Parkplatz.

Höhe: 1577 – 501 m Stripsenjoch duch`s Kaisertal
Höhendifferenz:  ca.1000 m meiste bergab
Dauer:  3 – 4 Std.

Var. D

für die, die noch immer nicht genug haben, die zweigen am Anton Karg Haus (Hinterbärenbad) (829 m) links in den Bettelersteig Nr. 827, 821 ab.

Var. D: zur Kaindlhütte über den Bettlersteig, auf der linken Seite des Kaisertales eine Übergangsmöglichkeit über den Bettlersattel zur Kaindlhütte anbietet. (ca. 2 - 3 h - einfache bis mittelschwierige Wanderung). Anschließend mit dem Kaiserlift nach Sparchen Parkplatz.

 Kufstein Sparchen (P);  
Rückfahrt und Einkehr in Heimatnähe.

Lieber Karl, besten Dank für die Ausarbeitung der Bergtour 2008

SALTO - MORTAL - HUPF

 


INFORMATION ZUR BERGTOUR vom Fr.  13.07.  und  Sa.  14.07.2007

2 Tage Garmisch "Alpspitze" im Werdenfelserland

1. Tag:     Anreise: Burgberg – Garmisch - Hammersbach (P)
Var. A: Aufstieg durch die Höllentalklamm – Höllentalangerhütte
Knappenhäuser - Hochalm Quartier
Var. B: Aufstieg mit Seilbahn zum Osterfelderkopf – Hochalm
Var. C: Aufstieg mit Seilbahn zum Kreuzjoch - Hochalm 

2.Tag:    Aufstieg Osterfelderkopf – Einstieg in den Klettesteig
Var. A: Alpspitze Gipfel über Ferrata
Var. B: Nordwand – Bernadeinwände
Var. C: Nordwandpromenade - Alpspitzkar
Abstieg über Hochalm - Hammersbach (P)
Heimreise mit Abendeinkehr in Heimatnähe

Tourenbeschreibung:

 1.Tag: 
Anreise Hammersbach oder Kreuzeckbahn  Talstation per PKW , je nach Variante, Aufstieg zur Hochalm (Quartier)

Burgberg – Reutte – Lermoos - Garmisch --> Fahrt:  212 km - Dauer: ca. 2,5 Std.

Variante A:
Schweißtreibend aber schönste Aufstieg durchs Höllental, Höllentalklamm, Höllentalangerhütte 1040 m (Einkehr), Knappenhäuser (ehem. Bergwerk) Hupfleitenjoch, zur Hochalm 1706 m.
Quartier: Berggasthof Hochalm (Übernachtung muss noch mal angefragt werden)
Ulrike und Herman Martl  ( Hochalmwirt )
82467 Garmisch Partenkirchen
Tel.  08821 2907
Fax. 08821 947798
E-Mail: hochalmerrer@web.de
http:// www.Garmisch-Hochalm.de

Preise pro Person im Lager 14,- Euro, im DZ 18,- Euro, Frühstück - Büffet 10,00 Euro, drei Gang Bergsteiger Abendessen 14,- Euro oder kleine Übernachtungskarte Preise nach Karte.

Höhe: 760 – 1706 m - Höhendifferenz: 946 m Aufstieg - Dauer: 4 – 5 Std. 

Variante B:
Aufstieg mit Aufstiegshilfe (Bergbahn) zum Osterfelderkopf  2033 m.
Herunter zur Hochalm 1706 m zu Fuß ca. ½ Std. oder mit der Seilbahn (s. Karte)

Höhe: 2033 – 1706 m - Höhendifferenz: 327 m Abstieg - Dauer: Gehzeit ½ Std.

Variante C:
Aufstieg mit Aufstiegshilfe (Bergbahn) zum Kreuzeck 1650 m zu Fuß über einen gut ausgebauten Wanderweg weiter zur Hochalm 1706 m. 

Höhe: 1650 – 1706 m - Höhendifferenz: 56 m Aufstieg - Dauer: Gehzeit 3/4 Std.

Fahrpreise der Bergbahn (Stand: Sommersaison 2006)
Bergfahrt 13,00 Euro, Berg- und Talfahrt 18,00 Euro (diverse Sondertarife und Ermäßigungen)
Fahrzeiten der Bergbahn (Stand: Sommersaison 2006)
Sommersaison: Mai bis Juni von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr. Juli bis September 8:30 Uhr bis 17:30 Uhr. Oktober 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr (Kontakt Kreuzeckbahn / Zugspitzbahn: zugspitze.de).

 2. Tag: Hochalm über Alpenspitze – Kreuzeck – Hammersbach

Variante A:
Aufstieg von der Hochalm 1706 m zum Osterfelderkopf  2033 m an der Bergstation vorbei in südlicher Richtung, nach ca. 20 Min. dem Wegweiser „Nordwandsteige“ folgend, bis man einen markanten abgespaltenen Felsturm erreicht. (Trennung der Gruppen) Nach ca. 100 m zweigt die „Feratta“  vom Nordwandsteig rechts ab und führt in westlicher Richtung in die „Stoa`rösl Scharte“, von wo sich ein herrlicher Blick auf das Zugspitzmassiv und den Höllentalferner bietet. Der Steig verläuft über Rinnen- und Schrofengelände bis zum Nordwestgrad der Alpspitze 2628 m. Dieser Grad wird kurz verfolgt bis zum letzten Gipfelaufschwung.

Nach kurzem Abstieg durch das Oberkar treffen wir auf unsere Kameraden und gehen gemeinsam. Wie Var. B beschrieben

Gefahren: Trittsicherheit, Schwindelfrei, Steinschlag (Helm)

Höhe: 1706 – 2628 m - Höhendifferenz: 922 m Aufstieg Gipfel - Dauer: Teilgehzeit 3 1/2 Std. + Abstieg Teil Var: B

Variante B:
Von der Bergstation  der Alpspitze geht es noch gemeinsam in südlicher Richtung, dem Wegweiser „Nordwandsteige“ folgend, bis man einen markanten abgespaltenen Felsturm erreicht. (Trennung der Gruppen) Wer diese, durch Trittstifte erleichterte Schlüsselstelle schafft, kann getrost den Weg durch die Nordwand fortsetzen. Über Wiesengelände und Geröll geht man an der Abzweigung zur Feratta vorbei zum Beginn des Nordwandsteiges. Zwei Stollen führen durch eine überhängende Felswand. Durch ausgehauene Stollenfenster bietet sich ein herrlicher Ausblick ins steile Alpspitzkar. Leicht steigend zum Teil auf natürlichen Bändern und fixen Seilen gesichert führt der Weg durch die Nordwand, bis man das Oberkar erreicht. (Treffen der Gruppen) Dort zweigt man links ab und geht anfangs durch Geröll, später über grüne Bergwiesen auf der Südseite der Bernadeinwände bis zum idyllisch gelegenen Stuibensee.

Man lässt anschließend den See rechts liegen und folgt dem Steig in engen Kurven hinab bis zu einer Wegkreuzung und dann in Richtung Hochalm Kreuzeckbahn.

 Höhe: 1706 – 2050 m - Höhendifferenz: 344 m Durchstieg Nordwandsteig - Dauer: Gesamtgehzeit 4 – 5 Std.

 Variante C:
Von der Bergstation der Alpspitzbahn (Trennung der Gruppen)  führt ein bequemer Fahrweg „Nordwandpromenade“ durch den so genannten Durchbruch ins Alpspitzkar, immer rechter Hand die eindrucksvolle Hochgebirgskulisse der Alpspitze vor Augen. Nach ca. 15 Gehminuten, ab Durchbruch erreicht man eine Wegkreuzung an der man in Richtung Alpspitze über die Schöngänge, aber auch ca. 50 m weiter ins Bernadein vom Fahrweg abzweigen kann. Unter den senkrechten Abbrüchen der Bernadeinwände windet sich der Pfad über anfängliches Wiesengelände mit wuchernden Alpenrosen und eingesäumt von hohem Farn in Serpentinen abwärts in eine wie verzaubert anmutende Landschaft. Massige Blockfelder, verursacht durch einen Bergsturz, türmen sich zu beiden Seiten auf. Den Abschluss dieser Urweltlandschaft bildet nach ca. 40 Wanderminuten ein markanter Felsdurchgang. An dessen Ende folgt man der Markierung Kreuzeck – Hochalm nach links. Sonst wie oben.

Höhe: 1706 – 2100 m - Höhendifferenz: 344 m Durchstieg Nordwandsteig - Dauer: Gehzeit 4 Std.

Abstieg von der Hochalm kann jetzt der Weg zur Kreuzeckbahn oder in Richtung Hammersbach über den Jägersteig genommen werden. 

 Höhe: 1706 – 750 m - Höhendifferenz: 956 m Abstieg Hammersbach - Dauer: Gehzeit  2,5 Std.

 Dauer: in Summe je nach Variante Gehzeiten  bis  6,5 Std.

Hammersbach (P) Rückfahrt und Einkehr in Heimatnähe.

Vergels Gott Karl


2 Tage Oberstdorf - Nebelhorn - Hindelanger Klettersteig - Oytal am 21. und 22.07.07

Bergtour auf den Grünten am 24.06.06

 

Berichte folgen!!


3 Tage  Bergwandern  in  den  Südtiroler – Dolomiten 2005

 

              Rund um den Rosengarten – Hirzelweg – Vajolettürme –  Karer See

1. Tag:   Anreise Burgberg – Ferienort Karerpass

              mit Aufstiegshilfe  zum Hirzelweg

             über Paolinahütte - Rosengartenhütte 

2. Tag:   Rosengartenhütte – Klettersteig zur Santnerpasshütte

    Gartlhütte – Vajolet Hütte

    (Ausflug Rosengartenspitze oder Antermoja See) 

3.Tag:    Vajolet Hütte über Zigolade Pass, Fensterl Turm

    Ostertag Hütte (Pause) – Cristomannos Denkmal

    über Paolinahütte Abstieg zum (Parkplatz) Karerpass

              Heimfahrt über Karersee – Welschnofen – Eggental

              BAB  Bozen Nord - Burgberg

Rufnummern der Hütten:

Kölnerhütte 2339 m                Fon  0039/ 471/ 612033

Hüttenwirt H. Trottner priv.   Fon  0039/ 335/ 7021414         Handy 0039/ 462/ 764461

Vajolethütte 2243 m               Fon  0039/ 462/ 763292

Hüttenwirt Bernard priv.        Fon   0039/ 462/ 769045          Handy 0039/ 335/ 7073258   

Orga: Karl    Thumbs


3 Tage  Bergwandern  in  den  Südtiroler – Dolomiten 2004

Seiser Alm - Schlern - Plattkpfel - Seiser Alm

1. Tag: Anreise Seiser Alm und Aufstieg zum Schlernhaus

2. Tag: Schlerner - Höhenweg - Plattkofelhütte

3. Tag: Abstoeg zur Seiser Alm und Rückfahrt nach Burgberg

Für den Fall, dass Ende Juni 04 noch Schnee in 2.300 m Höhe liegt,

können wir im schneefreien Bereich der Seiser Alm  Wanderungen

durchführen. Programm wird vor Ort erstellt.

Info erfolgt kurz vor Bergtourtermin.

 

Tourenbeschreibung

 1. Tag; Anreise Seiser Alm Parkplatz 1870 m und Aufstieg zum Schlernhaus 2450 m.

 Giengen A7 Füssen, Reutte, Fernpass, Telfs, Innsbruck, Alte Brennerstraße, Brennerpass, Autostrada bis Ausfahrt Klausen, Kastelruth, Seiser Alm 1870m Compatsch (Parkplatz).

 Falls die Bergstrasse Seis nach Compatsch gesperrt ist gibt es 2 Möglichkeiten zum Schlernhaus:

a.)      mit der neuen Seilbahn von Seis bis Compatsch, dann wie unten beschrieben

b.)     Aufstieg von Seis direkt zum Schlernhaus  ca. 4 Std. Gehzeit.

 

Aufstieg: von Compatsch 1870 m der Markierung 10 nach und der Beschilderung „Schlern“ folgen. Schöne Almwanderung bis zum querenden Weg 5 1900 m. Auf diesem absteigend zur Saltnerhütte 1825 m über den Frötschbach zum Weg 1. Weiter auf diesem (Touristensteig) in Serpentinen empor zur Schlernhochfläche und zum Schlernhaus 2450 m.

Hier wird übernachtet.

Ohne Rucksack für jene die noch Lust und Kondition haben der Monte Petz 2563 m wartet.

Aufstieg ca. 0,5 Std.  (leicht)  Fahrzeit: ca. 5 Std.      Gehzeit:  ca. 2,5 Std.    Höhenunterschied: 580 m

 

2. Tag; Schlern-Höhenweg: vom Schlernhaus 2450 m zur Plattkofelhütte 2300m.

Höhenweg: am Weg 1 ein Stück zurück, folgen wir der Beschilderung Weg 4. In leichten Anstiegen wandern wir über`s Schlernplateau zum Westrücken der Roterdspitze 2550 m. Weiter in Serpentinen (eine leicht ausgesetzte Stelle mit Halteseil gesichert) den Weg 4. Hinunter zum Südfuß der Roterdspitze * und unter den Roßzähnen quer auf guten Weg  zur Tierser-Alpl-Hütte 2440 m.

*Alternativ; Für die Kameraden denen der Weg zu einfach ist, geht es am Südfuß der Roterdspitze den „Maximilianweg“ über die Roterdspitze2665 m hinauf (Klettersteig).

Die Gruppen treffen sich zur Einkehrrast in der Tierser-Alpl-Hütte 2440 m.Weiter geht `s dann in Richtung Mahlknecht 2168 m, Auf der Schneid 2247 m den Weg 4, 495 unserm heutigen Ziel der Plattkofelhütte 2300 m entgegen.

Hier wird übernachtet.

Ohne Rucksack für jene die noch Lust und Kondition haben der Plattkofel 2248 m oder Umgebung laden zu einer Wanderung ein.

Aufstieg ca. ?? Std. ??  Gehzeit:  ca. 5 Std.   Höhenunterschied: 150 m 

3. Tag; Plattkofelhütte 2300m Abstieg zur Seiser Alm Compatsch (Parkplatz).

Anschließend Heimfahrt.           

Abstieg über den Weg 9 an der Zallinger-Hütte 2037 m vorbei Richtung Almgasthof Tierler,  Kameraden die Abstieghilfen benutzen wollen gehen Richtung Williamshütte 2100 m. Wer will kann hier den Sessellift zur Saltner Schweige 1728 nehmen. Wir treffen uns dann im Saltria. Entweder zu Fuß oder mit Bus den Weg 3 (Asphaltwege), bequem hinunter nach Compatsch 1870 m.

Anschließend Heimfahrt.,        Gehzeit:  ca. 3,5 Std.    Höhenunterschied:   430 m     Fahrzeit: ca. 5 Std. 

Schlernhaus 2450 m                    Fon  0039 471/612024

Plattkofelhütte 2300 m               Fon  0039 462/601721

Zallinger – Berghaus 2037 m        Fon 0039 471/727947

 

Ausgearbeitet, natürlich von unserem H. Karl


Hoher Ifen - Schwarzwasserhütte - Melköde und Kanzelwand - Söllereck

Tour vom 27. und 28. Juni 2003

27.06.2003 Hoher Ifen

Von der Auenhütte 1261m fahren wir mit dem Sessellist zur Ifen- Alpe 1586m hoch. Weiter gehts in Kehren durch die Ifenmulde aufwärts Richtung Hahnenköpfle. Linker Hand sehen wir die Ifenmauer, eine steil aufragende Felswand. Der Aufstieg zum Ifen wird durch einen Durchbruch in der Felswand möglich. In Serpentinen über ein Geröllfeld kommen wir zum Einstieg. Nach ca. 30 min. haben wir die Bresche in der Ifenwand, dank Seilsicherungen überwunden. Der Gipfel 2230m ist in wenigen Minuten ohne Mühe zu erreichen. Eine sehenswerte Rundumsicht vom Gottesacker bis über viele Bergspitzen und Täler ist die Belohnung für die Mühen des Aufstiegs. Nach einer ausgiebigen Rast, geht's weiter zur Schwarzwasserhütte. An der Weggabelung biegen wir rechts in die westliche Ifenwand ab. Nach einer Stunde erreichen wir die Ifersgund- Alpe, und einer weiteren Stunde die Schwarzwasserhütte. Nur ein kurzer Aufenthalt wird uns an der Schwarzwasserhütte gegönnt, da unsere Supersportler dort schon auf den Rest warteten, und so schnell wie möglich ins Hotel zum Nachmittagskaffe wollten. Also nix wie weiter über die Melköde und vor bis zur Auenhütte.

Erster Tag

28.06.2003 Kanzelwand - Söllereck

Ab Riezlern mit der Gondel auf die Kanzelwand 2058m. An der Talstation wurden wir von Otmar und Simone, Helmut und Hans erwartet. Die drei waren am Freitag verhindert. Die anschließende Kammwanderung auf den steil aufgerichteten Grasdächern bringt eine schöne Alpenflora zu Tage. Von der Bergstation gehen wir nach Nordosten hinunter in den Gundsattel. Der Schlappoltkopf 1958m lädt uns zur Rast auf der blumenreichen Wiese ein. Leicht abwärts über die Staatsgrenze kommen wir mühelos zum Söllerkopf 1937m. Ab Söllereck 1706m wird der Abstieg etwas steiler. Nach ein paar Wegwindungen haben wir einen schönen Blick zum Freibergsee. Von dort erreichen wir in wenigen Minuten den Gasthof Schönblick (sehr teuer). Nachdem jeder Geldbeutel einiges an Gewicht verloren hatte machten wir uns an den Rückweg zum Parkplatz (Riezlern). Gehzeit cirka 80 Minuten.

Zweiter Tag


Widderstein und Walmendinger- Horn im Kleinwalsertal

Tour vom 28. und 29.06.2002

In diesem Jahr führte uns die Tour die Karl ausgekundschaftet hat ins Kleinwalsertal. Am ersten Tag stand der Widderstein auf dem Programm. Der Wettergott meinte es nicht gut mit uns, denn er öffnete den ganzen Tag seine Regentore.

Die erste Tour führte uns durchs Gemsteltal zur Oberen Widderstein-Alpe, weiter bis zur Hinteren Gemstel-Alpe (1320m). Der weitere Weg wird steil und führte uns in Serpentinen zum Gesprengten Weg (Klamm), bis zur Oberen Gemstel-Alpe (1692m). Hier gabelt sich der Weg: links zur Mindelheimer Hütte, rechts zum Gemstelpass (1972m). Wir gingen die rechte Variante weiter bis zur Oberen Widderstein-Alpe (2009m). In der Widdersteinhütte machten wir Rast. Da es nicht aufhörte zu regnen, entschlossen wir uns zum Abstieg über den Hochalppaß (1921m). Der weitere Weg führte uns durchs Bärguntal bis nach Baad. Von Baad ging's mit dem Bus zurück zum Hotel.

In der Sauna- und Badelandschaft des Hotels HAPPY-AUSTIA  konnten wir uns in einer tollen Umgebung erholen. Nach einem mehrgängigem Abendlunch ließen wir den Tag in der Hotelbar ausklingen.

Am nächsten morgen wurden wir von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Nach einem reichhaltigen Frühstück machten wir uns für die zweite Tour bereit. Es  soll zum Walmendinger Horn gehen. Das Wetter sieht viel versprechend aus.

Mit dem Bus fuhren wir bis Baad. Von hier gingen wir die leicht ansteigenden Serpentinen bis zur Starzelalpe (1678m). Von der Starzelalpe  ist es nur noch ein kurzes Stück bis zur Ochsenhofer Scharte (1850m). Von der Scharte aus hat man unter anderem einen schönen Blick zur Schwarzwasserhütte. Ab hier trennten wir uns:

Eine Gruppe ging über den Grad (Ochsenhofer Köpfe (1950m) und Muttelbergkopf (1989m)) bis kurz unterhalb des Walmendinger Horns (1990m). Von dort machten sie sich an den Abstieg zur Walmendingerhornbahn.

Die zweite Gruppe ging den Panoramaweg bis zum Walmendinger Horn. Nach einer Rast ging's mit der Bahn nach unten. In Mittelberg an der Walmendingerhornbahn vereinigte man sich wieder.

PS:  In Baad schloss sich ein Schäferhundmischling unserer Gruppe an. Er folgte uns den ganzen Tag, ging mit der Gradwandergruppe und weiter bis nach Mittelberg. Den ganzen Tag hatten wir Spaß mit ihm. Viele Wanderer bewunderten den Hund. Im laufe des Tages sorgten wir uns aber schon ein wenig, vielleicht wird er schon vermisst?! Wird er den Weg nach Hause finden?  Da es in Mittelberg aber nicht so aussah, dass er den Weg nach Baad finden würde, hat Hans ihn kurz entschlossen zurückgefahren. Sein Besitzer hatte ihn noch nicht vermisst, ganz im Gegenteil erklärte er uns: Der Hund ginge oft mit Wandergruppen, fährt mit Gondeln und Bahnen, sogar mit dem Bus kenne er sich aus.

An dieser Stelle unserem Karl ein kräftiges SALTO-MORTALE-HUPF  für die zwei schönen Tage!!


In den Berchtesgadener Alpen 

(Tour vom 5. bis 7. Juli 2001)

Eine Bergtour der FVB-Jedermannsportler führte in die Berchtesgadener Alpen. Es stand der Aufstieg zum Watzmann (zweithöchster Berg Deutschlands) auf dem Programm. Wanderführter Karl Rinagl hatte das „Unternehmen“ bestens vorbereitet mit dem Ziel, die sagenumwobene Gipfelgruppe in ihrer ganzen Höhe von 2713 Metern zu bezwingen. So waren die fünf in Bergtouren geübten Kletterer drei Tage voll gefordert und erlebten bei schweißtreibendem Auf- und Abstieg die schönsten Seiten des gesamten Massives. Herrliche Ausblicke in die Landschaften und die malerischen Eindrücke mit dem schroffen Absturz zum Königsee. Nicht umsonst wurde im 19. Jahrhundert das Gebiet als „Yellowstone Park der Alpen“ bezeichnet.

Die Tour führte vom Königssee-Parkplatz über die Kühroint-Alm zum 1928 m hoch gelegenem Watzmannhaus. Hier schlugen die Burgberger ihr erstes Lager auf. Am nächsten Morgen machte man sich zum ersten Gipfel, dem Hocheck (2657), auf. Von dort ging´s weiter auf dem zum Teil gesicherten Grad entlang bis zur Mittelspitze, mit seinen 2713 m, zweithöchster Berg Deutschlands. Auf der Mittelspitze soll der Sage nach die Arche Noah gelandet sein. Von der Mittelspitze ging´s auf dem Grad weiter bis zur Südspitze (2712m). Nach kurzer Rast unter dem Gipfelkreuz machte man sich auf den beschwerlichen Abstieg, bis zur Wimbachgrieshütte, wo man auch übernachtete. Am folgenden Tag führte der Weg hinauf zum Trischübel-Pass (1754m). Er trennt Watzmann und Steinernes Meer. Über Windungen ging´s nach unten zum Königssee bis zur Halbinsel und Wallfahrtskirche St. Bartholomä und per Elektroboot zum Ausgangspunkt zurück. 

 

Unser Bild zeigt von links: Horst Hafner, Horst Ködderritzsch, Otmar Bölli, Rudi Wolf, Karl Rinagl und Martin Walter.

Bildauszug der Watzmannkinder

Postkartenansicht

 

 

"Jedermänner" auf der Zugspitze (2001)

 

v.L.

Leo Zeller, Horst Ködderitzsch, Horst Hafner, Wolfgang Danzer, Hans Amthor,

Eberhard Krebs, Karl Rinagl und Helmut Röger

 

Zu den festen Bestandteilen im Sport- und Veranstaltungsprogramm des FVB- Jedermannsports zählt auch eine jährliche Wandertour in die deutsch- österreichische Bergwelt, die kürzlich, anlässlich des 25- jährigen Bestehens der "Burgberger Jedermänner", auf die Zugspitze führte. Die Gruppe um Wanderwart Karl Rinagl und Übungsleiter Horst Ködderitzsch startete zu der dreitätigen Tour von Garmisch/ Hammersbach aus durch das Hölental und die Höllentalklamm zur Höllentalhütte. Von dort aus begann am zweiten Tag der anstrengende, sechsstündige Aufstieg. Über Leitern, Steigeisen und über den Gletscher des Höllentalferners erreichten die "Bergsteiger" das 2963 Meter hoch gelegene Gipfelkreuz der Zugspitze. Der Lohn der Anstrengung waren eine herrliche Panoramasicht und das Gefühl, den Höhenunterschied von 2200 Metern aus eigener Kraft bewältigt zu haben. Nach einer Rast beim "Münchner Haus" begann am selben Tag der Abstieg über das Schneefernerhaus zur Angerhütte. Ein zünftiger Hüttenabend rundete den Tag ab. Der Rückmarsch erfolgte dann am dritten Tag durch das Reintal und die Partnachklamm nach Garmisch.

 

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Tourenübersicht

 

17.-18.06.77

Krottenkopf (2085m) bei Garmisch
September ’78 Hoher Ifen (2143m) Schwarzwasserhütte
September ’80 Thannheimer Tal, Vilsalpsee zur Landsberger Hütte (1810m)
September ’81 von Hinterstein über den Jubiläumsweg zum Prinz-Luipoldhaus (1847m); Hochvogeltour wegen Regen abgebrochen. Rückmarsch über das Giebelhaus
September ’82 von Oberstdorf über Nebelhornbahn, Höhenweg zum Prinz- Luitpold- Haus, Hochvogel (2593m) mit herrlicher Sicht! Rückmarsch über das Giebelhaus
23.+24.09.83 Rappenseehütte (2091m), Heilbronner Weg, Mädelegabel, Kemptner Hütte (Heinz Rembold mit gebrochenem Fuß abgestiegen)
20.+21.09.84 Kanzelwand, Mindelheimer Klettersteig, Mindelheimer Hütte (2058m)
06.07.09.86 Bergtour Wilder Kaiser (Kufstein), Gruttenhütte
September ’87 Oberstaufen, Steibis, Hochgrat, Falkenhütte
September ’88 Regen- und Schneetour zur Fiderepaßhütte (2080m), (Autopanne Hartmud!)
August ’89 Monte- Altissimo, Gardasee
September ’90 Thannheimer Tal zur Pfrontner Hütte (1792m) und Otto- Mayr- Hütte (1530m)
September ’91 von Obersdorf, Nebelhorn, Höhenweg Laufbacher Eck zum Prinz- Luipold- Haus, Hochvogel (2593m) im Nebel!
Juni ’92 Thannheimer Tal über Mussauer Alm zur Otto- Mayr- Hütte, große Schlicke, Rote Flüh
Juni ’93 Schessaplana, Brandnertal, Lüner See, Totalphütte (2385m), Schessaplana (3000m)
Juni ’94 Kanzelwand, Fiederepasshütte, Mindelheimer Hütte (2058m), Mindelheimer Klettersteig
Juni ’95 Garmisch durch Höllentalklamm zur Alpspitze (2628m), Hochalm (1706m), Alpspitz wegen Eis abgebrochen
28.+29.06.96 vom Mittag (Immenstadt) über Negelfluhkette zum Hochgrat (Steibis)
11.+12.07.97 Schesaplana im Redikon
03.+04.07.98 Heilbronner- Weg (Oberstdorf- Rappenseehütte- Kemptnerhütte- Oberstdorf)
02.+03.07.99 Allgäuer Berge "Hörnerkette"
29.06.+01.07.00 durchs Höllental; über den Gletscher des Höllentalferners zur Zugspitze; Abstieg über das Schneefernerhaus zur Angerhütte.
05.bis 07.01 Im Reich des König Watze (Großer Watzmann - Berchdesgaden)
28.+ 29.06.02 Widderstein und Walmendinger Horn im Kleinwalsertal
27.+ 28.06.2003 Hoher Ifen - Schwarzwasserhütte - Melköde; Kanzelwand - Söllereck
24. bis 26.06.2004 Seiser Alm - Schlern - Plattkpfel - Seiser Alm
7. bis 9.07.2005 Rund um den Rosengarten – Hirzelweg – Vajolettürme –  Karer See
23. + 24.06.2006 Hindelanger Klettersteig